Datum: 10. März 2017 (Tag 154)
Position: Cienfuegos, Kuba
Etmal: 0 sm
Wetter: sonnig
von Anton
Da wir heute noch ein wenig frisches Obst und Gemüse einkaufen mussten, hatten wir noch einmal die Möglichkeit an Land zu gehen. Ich entschied mich, wie einige andere auch, an Bord lieber einen entspannten Tag zu vollbringen. Dies hatte zwei Gründe: 1. Kein Geld und 2. Ist Cienfuegos nicht so spannend. Den Tag schlief und las ich also komplett durch und machte auch sonst nicht wirklich viel Produktives. Ausgenommen natürlich meine Wache, die relativ entspannt war, da ich nur eine Stunde Wache hatte. Ich war die auslaufende Wache. Also alles entspannt. Wir befinden uns nun auf dem Weg ins Bermudadreieck.
Heute gab es zum Mittag einen recht guten Salat. Die neue Stammcrew, die sich heute morgen vorgestellt hat, hat verhältnismäßig lang mit dem Ausklarieren gebraucht. Warum? Keine Ahnung, ist mir auch eigentlich egal gewesen, da diese Verzögerung meinen entspannten Tag verlängert hat. Auch war der Wind heute zu meinen Gunsten. Damit meine ich, dass es keinen Wind gab. Das wiederum bedeutete, es wurden keine Segel gesetzt und das wiederum machte meinen Tag nochmal um einiges entspannter. Um diesen entspannten Tag perfekt ausklingen zu lassen, beende ich hiermit meinen Tagesbericht und gehe schlafen. Vielen Dank fürs Lesen. Grüße,
Anton
Am Morgen sind wir nach Santa Clara aufgebrochen. Zuerst haben wir uns eine Statue von Che Guevara angeguckt. Wenn eine Statue überhaupt spannend sein kann, war es ganz bestimmt diese. Überall an seinem Körper waren Miniatursachen versteckt, die etwas über sein Leben aussagten. Zwischen zwei seiner Haarsträhnen versteckte sich zum Beispiel eine klitzekleine Hängematte, die das Entspannen zwischen zwei Schlachten symbolisieren sollte. Danach sind wir zu den entgleisten Waggons gegangen, die Che Guevara den entscheidenen Schachzug zum Sieg gegen den damaligen Diktator Batista brachten. Vier von denen waren noch im Original vorhanden. Dadurch waren auch ziemlich viele Touristen da.