Last Day in beautiful La Gamba

Datum: 24. Januar 2020
Position: Tropenstation La Gamba
Etmal: –
Wetter: tropisch
von Laura

Mein Tag begann heute um 6:45 Uhr. Nach dem Frühstück haben wir einiges Neues über ein paar tropische Pflanzen gelernt, da wir mit Dani eine Gruppenarbeit gemacht haben, in der wir und pro Gruppe eine Pflanze ausgesucht haben, dazu Kurzvorträge vorbereitet und anschließend vorgetragen haben. Daran schloss sich Freizeit an, in der nahezu alle fleißig die Expis geplant haben. Die freie Zeit hat sich bis 13:30 Uhr gestreckt und alle wurden nur um 12:00 Uhr durch das Mittagessen aus ihrer Planungsarbeit gerissen. Die letzten Hostels gebucht, Busverbindungen herausgesucht & Aktivitäten durchgeplant, saßen Schüler & Lehrer um 13:30 Uhr zusammen, um zwei lustige Spiele zu spielen und unseren Blog zu reflektieren.. Auch dann hatten wir wieder Zeit, um uns mit allem Möglichen, was in unserer Freizeit zu tun war, zu beschäftigen. Um 16:30 Uhr haben wir uns nochmal getroffen, um den Schülersprecher zu wählen. Jelka & Felix bilden das neue Schülersprecherteam. Alle sind schon ganz aufgeregt, da die neue Kammerbelegung heute Abend noch bekannt gegeben wird. Ich würde sagen, ich gehe dann jetzt mal etwas essen und sage gute Nacht!
Laura

Besuch der Fincas in La Gamba

Datum: 23. Januar 2020
Position: Tropenstation La Gamba
Etmal: –
Wetter: tropisch
von Tamara

F für Farm
I für Insekten
N für Natur
C für Cacao
A für Ananas

Drei Fincas haben wir in den letzten zwei Tagen kennengelernt. Für die Hälfte der Gruppe und mich ging es Mittwochmorgen zum Finca Modelo. Nach einem 15-minütigen Fußmarsch von unserer Tropenstation aus erreichten wir die Farm und wurden gleich von einem Karton mit Küken begrüßt. Nachdem die flauschigen Vögelchen ausgiebig gestreichelt worden sind, bekamen wir schon eine Führung über die Finca. Dabei sichteten wir Hühner, Bienen, ein Schwein, eine Katze und sehr viele tropischen Früchte, wie Ananas, Limonen und Bananen. Der Grundgedanke dieser Farm ist, junge Bäume in den Regenwald zu pflanzen und somit der Monokultur entgegenzuwirken. Dafür haben wir Regenwalderde mit Kompost und Reisschrot gemischt und in kleine Säcke gefüllt, um Setzlinge zu pflanzen. Den selben Vorsatz haben wir auch bei Finca Luis gefunden, den wir bewaffnet mit Gummistiefeln und Majeten, am nächsten Tag besuchten. Hier befreiten wir junge Bäume vom Unkraut und hüteten uns vor Schlangen, die im Gestrüpp lauerten.

Die dritte Finca, die wir kennenlernen durften, war die wohl leckerste. Kakao rösten, Schalen entfernen und Bohnen mahlen. Ab in die Pfanne, Milch und Zucker dazu und zack fertig! Diese unglaublich leckere Kakaomasse wurde mit frischen Bananen aus dem Garten verzehrt. Schwuppdiwupp war alles aufgegessen und genauso schnell fanden wir uns in einem Fluss stehend, einen Kalmar beobachtend auf einer Nachtwanderung wieder. Nicht nur Mini-Krokodile entdeckten wir. Auch die tödlichste Schlange, den Lanzenotter, viele verschiedene Frosch- und Spinnenarten fanden wir. Mit diesen vielen neuen Eindrücken gehen wir jeden Abend ins Bett. Dort hört man ganz anders als auf der Roald nicht das Meer rauschen, sondern Grillen zirpen, Bienen brummen und Riesenzikaden gegen die Wand fliegen… 🙂 Damit sage ich tschüss und wünsche allen eine Gute Nacht
Tamara

P.S.: Ich wünsche Celine und Annelies (schon mal im voraus 🙂 einen wunderschönen Geburtstag! Hab euch ganz arg lieb! <3

P.P.S.: Laura grüßt den Kaiser und die Fam of 326