Einmal um die Insel

Datum: 27. Dezember 2018
Position: True Blue Bay, Grenada
Etmal: –
Wetter: sehr sonnig
von Josephine

Heute haben wir einen Tagesausflug durch Grenada gemacht. Nach dem Frühstück sind wir mit den Dinghis ans Festland gefahren und wurden dort um 9:00 Uhr von zwei kleinen Bussen abgeholt. Wir quetschten uns in den kleinen Bus und alle beneideten die Glücklichen, die Fensterplätze ergattert hatten. Die Tour führte ein ganzes Stück über die Insel und unser einheimischer Reiseführer teilte uns – soweit man ihn verstehen konnte – einige interessante Sachen über Grenada mit. Unser erster Stop war an einem Wasserfall mit einem kleinen Shop. Und eines wurde schnell deutlich: Die Landschaft auf Grenada ist wunderschön: Es gibt malerische Strände, Mangos wachsen links und rechts am Straßenrand, genauso wie Kakao und Sternfrüchte. An manchen Bäumen machten wir einen Halt und unser Reiseführer pflückte uns Früchte direkt vom Baum. Die Menschen hier scheinen in einem wirklichen Paradies zu leben.

Unser zweiter Stop war an einer Muskatfabrik. Dort wurde uns erklärt, wie Muskatnuss verarbeitet wird, um als Gewürz auf dem Tisch zu landen. Von dort aus ging es zur Schokoladenfabrik. Wir wurden durch einen Garten geführt und konnten von der Butter der Kakaobohnen kosten. Doch kommen wir zum Highlight des Tages: Auf dem Rückweg haben wir einen Halt an einem wunderschönen Wasserfall gemacht, in welchem wir schwimmen gegangen sind. Von einem kleinen Vorsprung ausgehend, konnte man sogar hineinspringen. Nachdem wir uns alle ausgetobt hatten, gab es dann auch endlich unser mitgenommenes Picknick. Zudem wurde für jeden von uns noch ein karibisches Essen bestehend aus Hühnchen mit Gemüse und einer leckeren Soße organisiert.

Auf dem Rückweg hörten wir Musik im Bus und konnten dabei einen malerischen Ausblick auf den Sonnenuntergang über St. George genießen. Zusammenfassend lässt sich festhalten: Grenada ist eine wunderschöne Insel mit traumhaftem Klima, interessanter Vegetation und schönen Stränden. Die Menschen hier sind hauptsächlich dunkelhäutig, christlich, aufgeschlossen und locker drauf. Außerdem hört man überall Reggaemusik und es gibt zahlreiche Wasserfälle und Früchte. Danke für diesen schönen Tag!
Eure Josi

P.S.: Ganz liebe Grüße an meine tolle Familie und allen einen guten Start ins Neue Jahr 2019. Da wir bald in San Blas ankommen und danach in Costa Rica sind, muss ich oft an dich denken Paula. An Carina, Luna, Gwenda, Jonas, Frieda, Pauline und an alle, die an mich denken, sende ich auch ganz liebe Grüße. Ich denke an Euch, eure Nina Josephine

P.P.S.: Alex grüßt übrigens seinen Fußballverein. Hiphip Hurraa!

Zweiter Weihnachtstag

Datum: 26. Dezember 2018
Position: Grenada
Wetter: sonnig und warm
Etmal: –
von Tom S

Der 26. Dezember fing sehr entspannt an, ging entspannt weiter und endete mit einer Menge Spaß. Nach dem Aufstehen und nach dem anschließenden Frühstück ging das allgemeine Chillen los. Man legte sich in die Sonne, las ein Buch oder hörte Musik, ging immer mal wieder baden und manche schnappten sich das neue SUP, mit welchem zu den Stränden in der Nähe gepaddelt wurde. Gegen 12:00 Uhr sammelte sich die Crew wieder in der Messe und die Backschaft bestehend aus Inja, Locke und Linqui (eig. auch aus Jonathan, der war jedoch den ganzen Tag mit der Reparatur des Schlauchbootes beschäftigt) tischte vorzügliche Wraps mit Salat auf.

Nachdem alles verschlungen wurde, ging das weihnachtliche Entspannen weiter, für einige aber mit einem Ortswechsel verbunden. Sie ließen sich zum Hotel shutteln, wo sie sich an den Pool legten oder an die Bar setzten, um einen „Mocktail“ (dies sind Cocktails ohne Alkohol) zu genießen 😉 Im Laufe der Zeit kamen immer mehr Schüler rüber an Land und um 18:00 Uhr traf sich unsere ganze Gruppe – inklusive Kapitän – bei Tisch, um dem „Local Foodfestival“ beizuwohnen. Dort war für jeden etwas dabei und es herrschte eine super Stimmung.

Diese wurde immer besser, als eine Liveband anfing zu spielen. Immer mehr Leute begaben sich auf die Tanzfläche und es wurde bis in die Nacht getanzt. Vom Tanzen erschöpft und glücklich wurden wir dann gegen 23:00 Uhr wieder zur Johnny geshuttlet, wo langsam aber sicher wieder Ruhe einkehrte. Abgesehen von 1-2 Schülern, die zu viele Mocktails getrunken hattenik, legten sich alle in ihre Koje oder spannten auf dem Vordeck ihre Hängematten auf. So endete ein gechillter zweiter Weihnachtstag und wir blicken mit Freude auf die vor uns liegende See Etappe in Richtung San Blas Inseln.
Euer Tom

P. S.: Grüße gehen an meine Schwester, meine Mama, mein Papa, meine Oma, meinen Opa.
Am die Christmänner und zu guter Letzt an meine Klasse. Guten Rutsch!