Datum: 12. Februar 2019
Position: Bocas del Toro, Panama
Etmal: –
Wetter: ganz schön
von Inja
Da wir heute Proviant einkaufen waren, erzähle ich euch (mal wieder) etwas über das Essen. Heute Morgen wurden acht von uns von einem Wassertaxi am Boot abgeholt, um einkaufen zu gehen. Im Supermarkt teilten wir uns dann auf, um möglichst effizient alle auf unserer Proviantliste angeführten Lebensmittel einzukaufen. Locke, Tom und ich durften beispielsweise 250 Eier besorgen. Die zweite Herausforderung bestand dann darin, Integralmehl zu finden und so viel wie möglich davon mitzunehmen, damit unser Bäcker Phil auch wieder leckeres Brot backen kann. Also trampelten wir drei wieder los, um in einem panamesischen Supermarkt Integralmehl zu finden. Nachdem wir von Pampers zu Maggi alles gesehen, aber immer noch kein Integralmehl gefunden hatten, besprachen Locke und ich erst einmal, wie wir den Mitarbeiter des Supermarktes danach fragen könnten. Unser Spanischprofi Töm half uns dabei. Allerdings führte uns der Mitarbeiter dann zum Brot und es dauerte eine Weile, bis wir verstanden, dass es in diesem Supermarkt gar kein Mehl gab.
Immerhin verließen wir den Supermarkt mit 150 l Milch, 288 Eiern, ca. 400 Wasserflaschen und anderen Kleinigkeiten. Wieder am Schiff angekommen, hieß es dann für diejenigen, die nicht auf Landgang gegangen waren und dafür verproviantieren mussten: ab an die Arbeit (#Ehrenmänner) Das ging auch relativ schnell, da unsere Einkäufe im Vergleich zu unseren großen Verproviantierungsaktionen sich doch noch in Grenzen hielten. Nach dem Essen durften sich alle nochmal entspannen und ins Meer hopsen oder nochmal an Land fahren, bevor wir damit begannen, das Schiff klarzumachen. Zudem war auch noch die panamesische Behörde bei uns an Bord, und kontrollierte im Zuge des Ausklarierens unsere Pässe. Nachmittags hieß es dann „Anker hieven“ und ab die Post. Ahnt ihr, welches Drama dann begann? Eines, das wir eigentlich schon fast wieder vergessen hatten: Seekrankheit. Obwohl die Wellen relativ klein waren, wurde der Hälfte der Gruppe wieder mulmig und gemäß Justus „liefen nur noch Zombies auf dem Schiff rum“. Die Wachen fielen dann auch entsprechend dünn besetzt aus. Eieiei, – was so ein Monat Land nun schon wieder mit uns angestellt hat.
Apropos Land, was war eigentlich das letzte, was unsere Schüler an Land so gemacht haben?
Jo: hat Jogurt gegessen und es sehr genossen. Außerdem ist sie mit einem Fahrrad über den Flughafen gefahren.
Flo: hat kalte Dosenbohnen mit Johannas Löffel gegessen und im Terminal der Wassertaxis Barbie auf einem Bildschirm geschaut
Justus: hat auch Barbie geschaut und versucht zu verstehen, um was es geht, da es kein Ton gab.
Locke: Eis gegessen
Fynn: schläft und antwortet nicht
Phil: hat einen Snickers-Riegel genossen
Reimer: hat seine Brille gesucht, die er verloren hat
Jacob: hat sich Snyders Peperoni gekauft und gegessen
Es gibt einen sehr interessanten Zusammenhang zwischen allen Befragten. Keiner kennt ihn, aber heute Abend gibt es die Lösung (Zitat Robert). Damit beende ich jetzt meinen Tagesbericht, in welchem es mal wieder hauptsächlich ums Essen ging. Icke grüße meine ganzen Freunde dahaom und meine Familie natürlich auch! Hab euch alle ganz doll lieb und wir sehen uns schon bald!
Mit lieben Grüßen, Inja
P.S.: Liebe Leleeeeeeeeee, ich wünsche Dir alles gute zum Geburtstag, Du kleine Pfurzgurke!!! Ich hab Dich furchtbar dolle lieb und vermisse Dich!!! Ansonsten auch Grüße an alle restlichen Menschen, die das lesen, die ich kenne!
Dein Flöchen
Aloha! Ich habe die Ehre, heute über Montag, den 11.02.2019 zu schreiben. ELFTER FEBRUAR ZWEITAUSENDNEUNZEHN! Ich glaube, ich hab den Januar verpasst. Nach dem vierwöchigen Landaufenthalt in Costa Rica sind die Expis jetzt vorbei und nach einer Nacht im coolsten Hostel, das ich je gesehen habe (Hostel „Lost&Found“ in Boquete in Panama) geht es zurück auf die Johnny. Der Tag begann mit kalten Füßen: Die Nacht in ca. 1.200 Meter Höhe war nämlich ziemlich kalt. Nach einem großartigen Pancakefrühstück bei ziemlich beeindruckendem Ausblick auf die Berge ging es direkt zum Bus nach Bocas del Toro, wo die Johann Smidt bereits auf uns wartete. Da fast alle Expigruppen während ihrer Expizeit in Secondhandläden shoppen waren, sahen wir von weitem aus wie eine Mischung aus Teenagern, die in den 80ern hängengebliebenen schienen. Oder wie amerikanische Touristen, Zigeuner und Ballermannbesucher in einem. In Bocas wartete schon ein Wassertaxi auf uns, Mit gefühlten 80000 km/h schwebten wir übers Wasser in Richtung Johnny. Irgendwann baute sich unser Schiff dann episch vor uns auf. Was für ein Gefühl, wieder zuhause zu sein! Den Rest des Tages verbrachten wir dann mit Aus- und Einpacken und am Abend zockte Robin uns alle beim Pokern ab.