Datum: 14. Februar 2018
Position: Kuba
Etmal: –
Wetter: k. A.
von Will
Heute klingelte um 7:00 Uhr der Wecker, da wir um 8:15 Uhr mit dem Bus nach Pinar del Rio fahren wollten. Nach einer Stunde Fahrt hielten wir an einer Raststätte, an der ein kleiner See war, über den ein Steg führte. Dort wartete ich bis alle mit ihrem Toilettengang fertig waren. Danach fuhren wir noch eine halbe Stunde bis wir an einem Haus ankamen, das dem Künstler Mario Pelegrín gehört. Er hat das Grundstück der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt, so dass sich dort zum Beispiel Schüler abends zum Lernen treffen können, man dort töpfern, malen, seine Werke bestaunen und seinem Bruder zuhören kann, der Musiker ist. Er gab uns zuerst eine kleine Führung über das Gelände und dann gingen wir in sein Atelier. Dort haben wir Ton bearbeitet und manche konnten auch Bohnenschoten bemalen. Danach aßen wir noch bei ihm und sein Bruder sang für uns. Nach dem leckeren Essen fuhren wir weiter zu einem kleinen Shop. Dort kauften wir landestypische Souvenirs als Mitbringsel. Nachdem wir ausgiebig einkaufen waren, fuhren wir mit dem Bus in unser (nächstes) Hotel, das ein bisschen luxuriöser ist als das, in dem wir in Havanna genächtigt haben. Wir bezogen unsere Zimmer und gingen danach noch die Stadt erkunden. Man hatte auf den ersten Blick das Gefühl, dass hier fast mehr los ist als in Havanna, obwohl hier alles (natürlich) viel kleiner ist. Am Straßenrand entlang gibt es viele Verkaufsstände und Läden und wir wollten noch ein wenig bummeln und uns WLAN-Karten kaufen. In Kuba muss man sich nämlich, um ins öffentliche WLAN zu gelangen, Karten kaufen, auf denen ein Passwort steht, mit dem man sich einloggen muss. Hier gibt es auch schöne Parks, die ziemlich überfüllt sind, da sie ein ziemlich starker Magnet für Paare sind. Wir aßen dann noch im Hotel, wonach wir den angebrochenen Abend noch schön ausklingen ließen.
Will
PS.
1. Ich grüße meine Eltern und Familie sowie Freunde. Ich hoffe, ihr hattet heute alle einen schönen Tag. Viele Grüße und bis bald. Will
2. Liebe Grüße an meine Familie und einen schönen Valentinstag! Hab euch lieb! Tamina
Stimmt ja, es ist schon der letzte Tag in Havanna! Die Tage hier gingen – wie immer, wenn es schön ist – sehr schnell vorbei. Wir werden zwar auch noch Zeit in Pinar del Rio verbringen, aber trotzdem haben wir unseren letzten Tag hier in Havanna noch einmal richtig genossen! Nach dem gemeinsamen Frühstück sind wir wieder in „unseren Bus“ gestiegen, der uns auch schon die letzten Tage quer durch Havanna gebracht hat. Diesmal ging es zu dem alten Landhaus von Ernest Hemingway. Sein Haus ist echt schön mit seinem riesig großen Grundstück mit Terrassen, kleinen Gärten und einem Pool. Es gab sogar eine hauseigene, mir bisher nicht bekannte Gockelkampfarena. Die verschiedenen Örtchen sind mit schön angelegten Wegen, die aufgrund einer Vielzahl von Bäumen im Schatten liegen, verbunden. Nach unserer Führung sind wir wieder in den Bus gestiegen, der uns zu einem Restaurant gebracht hat, in dem wir dann leckeres Mittagessen bekommen haben. Direkt daneben gibt es einen Souvenirladen und als 30 Schüler und 4 Lehrer auf einmal in den kleinen gemütlichen Shop stürzten, war dort ein Riesenchaos, sodass man sich dort drinnen kaum noch frei bewegen konnte. Nach dem Shopping-Stopp ging es dann weiter zu einer Festung, in der sogar noch viele der ursprünglichen Kanonen rumstanden. Doch fast beeindruckender war die Aussicht, die wir auf Havanna hatten, von dort oben. Außerdem gab es dort auch ein kleines Museum. Dies informierte aber fast ausschließlich über Ernesto Che Guevara.