High Seas Hai School

Datum: 7. März 2016
Position: 25°42,7 N, 079°18,5 W (Bahamas)
Etmal: 0 nm
Wetter: Wasser 25°C, Luft 22°C, sonnig, Wind 2 Bft.
von Anton

Heute starteten wir unseren Tag mit einem Shuttle zur wunderschönen Bimini Südinsel. Als wir dort alle angekommen waren, starteten wir eine Wanderung über die Insel, bei der wir durch einen Naturpfad liefen, bei dem man viele Schilder mit endemischen Tieren sah (die Tiere sahen wir natürlich nicht). Letztendlich liefen wir zu einer Haiforschungsstation. Zwei Biologen berichteten uns an einem schönen Strand von ihrer Arbeit und vom Verhalten von verschiedenen Haien. Außerdem durften alle einen Baby Zitronen- und einen Ammenhai streicheln. Danach durften wir selbstständig die Insel erkunden, wobei einige Gruppen mal wieder die Jagd nach dem WLAN eröffneten und im nahen Resort anstatt der heimischen Karnevalisten total besoffene amerikanische Springbreak-Touristen erlebten, während andere die Möglichkeit nutzten, auf eine aufgeschüttete Düne zu klettern, um von dort die Aussicht über die Inseln und unsere geliebte Roald zu genießen, bis es dann endlich wieder zurück aufs Schiff ging. Nach kurzer Zeit ging es dann gleich los mit dem Anker-auf-Manöver, das wir heute unter Segeln versuchten. Leider fuhren wir nicht wie geplant nach Norden, sondern wurden vom Wind unglücklich auf den falschen Bug gedrückt. Süden… Nochmal Kuba? -Nein, schnell fuhren wir eine gekonnte Halse und segeln jetzt weiter nach Norden. Leider haben wir morgen wieder Unterricht, deshalb gehe ich jetzt schlafen. Viele Grüße
Anton

Unsere Flitterwochen auf Bimini

Datum: 6. März 2016
Position: 25°42,7’N, 079°18,5’W, Bahamas
Etmal: 106 nm
Wetter: Wasser 25°C, Luft 25°C, Wind 2 Bft.
von Jona

Um Punkt 9:00 Uhr in der Früh schallte es „Leggo Anchor!“ von der Brücke in Richtung Ankerspill, direkt schoss der Anker zu Grunde und landete im Schoße der Bimini Inseln (danke Anton Me für diese poetische Meisterleistung). Durch das Rattern der Ankerkette wurde ich wach und freute mich, überhaupt nicht verpennt, sondern hochmotiviert und frisch in den Tag zu starten… Im Halbschlaf bewältigte ich den immergleichen Weg zur Messe wie ein Profi, um mich dort niederzulassen und den deliziösen Kaiserschmarrn unseres Seelöwen zu verspeisen, inzwischen kalt, aber dennoch geil. Die Vorfreude auf die Bimini Inseln war deutlich zu spüren, doch erst einmal musste einklariert werden, warum wollen die Typen von der Immigration wissen ob ich meine „Vacations“ oder „Honeymoon“ (Flitterwochen) auf Bimini verbringen will? Vor dem Ausfüllen der Einklarierungszettel wurde uns 10 Minuten lang erklärt, wie wir diese Zettel auszufüllen haben: „Keinen Querstrich durch die Sieben, erst Monat, dann Tag, dann Jahr, die 1 nur als Strich, alles in Großbuchstaben, und achja: keinen Querstrich durch die Sieben!!“. So schwer wird das schon nicht sein… Ich glaube letztendlich hat jeder zweite den Querstrich durch die Sieben trotzdem gemacht, der Knüller war allerdings, dass ein Schüler nicht auf die Frontseite, sondern auf die „Durchschlagseite“ des Blattes geschrieben hat, woher soll man das denn aber auch wissen, haben die uns ja vorher nicht gesagt!

Nach meinem erfolgreichen 2ten Versuch konnte ich mich schließlich wieder den letzten Geburtstagvorbereitungen widmen, Sabine, unser Geburtstagskind, wurde heute 17! Schnell trafen Lisa, Melli, Saskia, Anton und ich die letzten Vorbereitungen: Da uns ein konventionelles Geschenk nicht zufriedenstellte, organisierten wir eine kleine Schnitzeljagd durch das Schiff mit anschließendem Geschenk. „Angeschlagen haben wir, ein Segel hier mit dir. Es hat ganz lang gedauert, doch keiner hat’s bedauert, Am Ende noch „’nen leckeren Kuchen, ja den mussten wir nicht lange suchen. Nun ab mit dir ins Rigg, schließlich sind wir auf „ner Brigg.“ Oh man, Scheiß’ auf Schule, ich werd“ Dichter! Ab ins Rigg und dann runter in die Dosenlast, wer wollte nicht schon immer mal an seinem Geburtstag in der Dosenlast rumklettern und ein Geschenk suchen? Die herumstehende Meute war amüsiert.

Endlich ging’s an Land, ein Seetransporter der oberen Klasse shuttelte uns an Land, wo wir schließlich am Strand chillten und das WiFi nutzten um die Sehnsucht nach unseren Liebsten zu stillen. Aufgrund der Haie, welche intelligenterweise im Hafenbecken angefüttert werden, konnten wir leider nur knietief ins Wasser, schließlich brauchen wir doch noch beide Arme, um unsere nächste Klausur schreiben zu können! Gegen Abend trieb uns der Hunger über’s Land. Da es sehr schwer war, etwas Essbares zu finden, suchten wir mindestens eine Stunde und irrten durch die Gassen. Endlich an einem Seafruit-Restaurant angekommen, trafen wir zufälligerweise die Lehrer, welche uns von einer Burgerbude direkt neben unserem Strand erzählten… 8$ für „nen Salat? Nee kein bock, lass zurückfahren. Also schnell die Mädels an den Straßenrand gestellt, nett lächeln und raus den Daumen. Es dauerte keine 2 Minuten bis ein PickUp hielt und ihnen die Ladefläche anbot, flott kamen wir Jungs angelaufen, bedankten uns und stiegen ebenfalls mit einem Grinsen auf. Im Scheine eines wunderschönen Sonnenunterganges bissen wir alle genüsslich in unseren Cheeseburger und ließen den Abend mit einer Cola ausklingen.

Nehmt bitte das Geschriebene nicht wortwörtlich, gäbe es einen Ironie Smiley, so denkt ihn euch einfach hinter jedem zweiten Satz ;). Vielen Dank an die Stammcrew, die während unseres Landaufenthaltes die gesamte Ankerwache übernommen hat!
Jona

Grüße: Ole Nikolaus grüßt den Weihnachtsmann und seine Töchter am Nordpol.
„So, so. Bimini.“ meint Robko, der Robert M jenige, und summt ~dumdiddldumm~ insgeheim „I hätt so gern – so gern … auf Tahiiiiiiitiiie a Alm..“. Viele, liebe heftige winks!! „Sieben Mal um die Welt, und ein bißchen weiter…“